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Ferienwohnungen in Mainz
Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist Landeshauptstadt und zugleich die größte Stadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Mainz ist Sitz einer Universität, eines römisch-katholischen Bistums sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht. Die größte Nachbarstadt ist Wiesbaden. Im etwas größeren Umkreis liegen die Großstädte und -räume Ludwigshafen, Mannheim, Darmstadt und Frankfurt am Main. Mainz ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum. Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde.



Im Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Stadt mehrmals, von einer verbindlichen Schreibweise kann erst seit dem 18. Jahrhundert gesprochen werden. Der römische Name „Mogontiacum“ lässt sich von der keltischen Gottheit Mogon ableiten (Mogont-i-acum: „Land des Mogon“) und hatte in dieser erstmals von Tacitus in seinen Historien erwähnten Form [3] mehrere Jahrhunderte Bestand. Auch Abkürzungen und abweichende Schreibweisen waren zu Zeiten der römischen Herrschaft bereits geläufig: „Moguntiacum“ oder verkürzt als „Moguntiaco“ in der Tabula Peutingeriana. Nach Einsetzen der Hinwendung zum Mittellateinischen, das sich jenseits der Alpen rasch entwickelte, wurde das Wort ab dem 6. Jahrhundert verkürzt und fortan „Moguntia“ bzw „Magantia“ geschrieben und ausgesprochen. Im 7. Jahrhundert firmiert der Stadtname als „Mogancia“, „Magancia urbis“ bzw. „Maguntia“, im 8. Jahrhundert als „Magontia“. Im 11. Jahrhundert war der Name wieder bei „Moguntiacum“ bzw „Moguntie“ angekommen. Überhaupt war der Stadtname häufig nicht von wirklicher Sprachentwicklung (wie etwa der Lautverschiebung bei Borbetomagus – Worms), sondern von der jeweils herrschenden „Mode“ der Aussprache beeinflusst. Das 12. Jahrhundert bezeichnete die Stadt als „Magonta“, „Maguntia“, „Magontie“, und „Maguntiam“. Eine arabische Weltkarte aus gleicher Zeit nennt sie „maiansa“. Von 13./14. bis zum 15. Jahrhundert wandelte sich der Name von „Meginze“ zu „Menze“, wobei dies die Namensentwicklung in lateinischen Quellen ist. Deutschsprachige Quellen sprechen 1315 von „Meynce“, 1320 von „Meintz“, 1322 von „Maentze“, 1342 von „Meintze“ und 1357 wieder von „Meintz“.

Der Ortsbezirk Altstadt der Stadt Mainz umfasst im Wesentlichen die Teile von Mainz, die auf die Gründung einzelner römischer vicii ab 13/12 v. Chr. zurückgehen beziehungsweise sich bis zur Stadterweiterung der 1870er Jahre innerhalb der Stadtmauer befanden.



Der Ortsbezirk entstand 1989 mit der Aufteilung des ehemaligen Bezirks Innenstadt in Oberstadt, Neustadt, Altstadt, und Hartenberg-Münchfeld. Der Ortsbezirk Mainz-Altstadt umfasst das Gebiet, begrenzt vom Rhein, Gemarkungsgrenze Mainz/Weisenau, Weisenauer Straße bis zur Bahnlinie, Eisgrubweg, Kästrich, Martinsstraße, Mathildenstraße, Terrassenstraße, Alicenstraße, Parcusstraße, Kaiserstraße bis zum Rhein. (Die Gebäude beidseits der Straßen Kästrich, Martinsstraße und Mathildenstraße sind jedoch dem Ortsbezirk Mainz-Oberstadt zugeordnet, auch wenn sie die Postleitzahl der Altstadt (55116) tragen und sich innerhalb der ehemaligen Stadtmauer befinden.[1]) Die Viertel, die zur Altstadt gehören sind unter anderem das Bleichenviertel, das Schlossviertel, der Stefansberg, das Gebiet unterhalb der Kupferbergterasse, das Lauterenviertel, der Winterhafen sowie die „klassische“ Altstadt, die von der Ludwigsstraße über den Brand, die Rheinstraße, die Holzhofstraße und die Weißliliengasse begrenzt wird.

Mainz-Bretzenheim ist einer von 15 Stadtteilen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Bretzenheim wurde am 1. Januar 1930 durch Karl Külb nach Mainz eingemeindet und ist heute mit fast 19.000 Einwohnern nach der Mainzer Neustadt (26.5000) und Gonsenheim (20.000) der drittgrößte Stadtteil von Mainz.



Bretzenheim ist einer der ältesten Orte in der Umgebung von Mainz. Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und fränkischer Zeit beweisen, dass das Gebiet des heutigen Mainzer Stadtteils um die Quellen und den Oberlauf des Zaybachs bereits sehr früh besiedelt war. 235 wurde der damalige Römische Kaiser Severus Alexander angeblich hier ermordet. Den Namen des fränkischen Dorfs nennen uns einige Urkunden des 8. Jahrhunderts: Brizzenheim, Brezenheim (seit 767/768 überliefert), lateinisch „villa Brittanorum“ (seit 752 überliefert).

Mainz-Drais (Drais) ist mit knapp 3.200 Einwohnern und 308 Hektar Ortsfläche der kleinste Stadtteil von Mainz und wurde 1969 zusammen mit fünf weiteren Vororten als neuer Stadtteil eingemeindet. Drais liegt auf einer Anhöhe über Mainz und ist umgeben von den vier Mainzer Stadtteilen Finthen, Bretzenheim, Gonsenheim und Lerchenberg. Drais ist vor allem, wie sein größerer und bekannterer Nachbar Mainz-Finthen, von Obst- und Gemüseanbau (Kirschen, Spargel, Erdbeeren) geprägt.



Die frühesten Siedlungsspuren gehen bis zur Hallstattzeit (850 - 450 v. Chr.) zurück. Zu einer kontinuierlichen Besiedlung kam es aber erst um das Jahr 1000 nach Rodungen im Bereich des damaligen Königsforstes, des heutigen Ober-Olmer Waldes. Der Ort wurde unter König Konrad III. am 24. August 1149 erstmals urkundlich als Treise erwähnt. Drais gehörte im Mittelalter zum kurmainzischen Amt Olm. Nach der Zugehörigkeit zu Frankreich und dem Département Mont-Tonnerre von 1797 bis 1814 wurde Drais dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt zugeordnet und gehörte dort ab 1835 zum Kreis Mainz. 1969 endete die Geschichte von Drais als eigenständigem Dorf mit der Eingemeindung zu Mainz. Die Erschließung der verschiedenen Neubaugebiete sorgt heute für zunehmende Bevölkerungszahlen und ändert den Charakter des Ortsteils von einem überwiegend bäuerlich geprägten Dorf zu einem Wohnvorort. Bis auf wenige Geschäfte zur Nahversorgung mit Lebensmitteln und ähnlichem verfügt der Ortsteil über nur wenig Gewerbeansiedlungen.

Mainz-Ebersheim (nachfolgend nur Ebersheim genannt) ist der entlegenste, höchstgelegene, am meisten Weinanbau betreibende und jüngste Stadtteil von Mainz und befindet sich südlich der Stadt. Ebersheim wird wegen seiner Lage in Mainz auch als das Tor nach Rheinhessen bezeichnet. Die erste urkundliche Erwähnung von Ebersheim fand im Jahr 764 in einer Schenkungsurkunde des Stifts St. Alban an das Kloster Lorsch statt. Obwohl Ebersheim zur Stadt Mainz gehört, ist es ländlich geprägt. Das Ortsbild ist gemischt. Einerseits gibt es Bauernhöfe, Weingüter und alte Bauten im Ortskern, andererseits gibt es auch Neubaugebiete, Reihenhäuser und eine Mehrfamilienhaussiedlung (mit bis zu sieben Stockwerken pro Haus) am Ortsrand. Die rheinhessische Lebensart ist auch in Ebersheim spürbar. So sind beispielsweise die kulturellen Höhepunkte das Weinfest im Dorf und die Kerb.



Ebersheim liegt, wie die meisten rheinhessischen Ortschaften, in einer Agrarlandschaft. Die Agrarlandschaft wird durch Ackerbau, Obstbau und Weinbau geprägt. Ebersheim befindet sich am östlichen Hang des Mühlberges (243 m NN ) und am nordöstlichen Hang der Muhl (Auf der Muhl 245 m NN ), dem höchsten Mainzer Punkt. Der tiefste Punkt Ebersheims befindet sich bei der östlichen Ortseinfahrt (193 m NN ).[1]

Mainz-Finthen ist der westlichste Stadtteil von Mainz, der Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Im Folgenden wird nur noch der ortsübliche Name Finthen verwendet. Seit Finthen 1969 zur Verwaltungsvereinfachung zwangseingemeindet wurde, verändert sich das Ortsbild kontinuierlich vom ländlich geprägten Ort hin zur Wohngemeinde. Die Ausweisung großer Neubaugebiete (Katzenberg - Römerquelle - Königsborn) ließ die Einwohnerzahl von ca. 7.000 im Jahre 1969 auf heute rund 14.000 ansteigen. In der Landwirtschaft überwiegt der Anbau von Sonderkulturen. Insbesondere durch den „Finther Spargel“ ist der Ort über seine Grenzen hinaus bekannt.



Das heutige Mainz-Finthen wird 1092 erstmals urkundlich als fundene erwähnt. Der Mainzer Erzbischof Ruthard schenkte den Mainzer Domherren verschiedene Besitzungen und Einkünfte, darunter auch Finthen. Der Ort selbst ist wesentlich älter, der archäologische Nachweis beruht jedoch auf Gelegenheits- und Oberflächenfunden, systematische Grabungen fehlen. Dennoch kann folgendes Bild gezeichnet werden.

Mainz-Gonsenheim, im Folgenden nur noch Gonsenheim genannt, ist ein Stadtteil der Landeshauptstadt Mainz in Rheinland-Pfalz. Mit knapp über 20.000 Einwohnern ist Gonsenheim der größte der Mainzer Vororte und nach der Ober- und Neustadt der drittgrößte Stadtteil der Landeshauptstadt. Die Geschichte von Gonsenheim reicht bis in die Späte Jungsteinzeit (2800 bis 2400 v. Chr.) zurück. Bedeutung als Siedlungsort gewann Gonsenheim mit der Gründung einer fränkischen Siedlung im 6. Jh. n. Chr., die sich vor allem aufgrund der für den Ackerbau günstigen Lage schnell weiterentwickelte. 1938 wurde Gonsenheim zwangseingemeindet und damit Teil von Mainz.



Heute ist Gonsenheim trotz seiner fast 70-jährigen Zugehörigkeit zu Mainz in Teilen immer noch dörflich geprägt. Es gibt neben dem alten Ortskern rund um St. Stephan und dem Renaissance-Rathaus die zu Beginn/Mitte des letzten Jahrhunderts entstandenen Villen- und Arbeiterviertel, das Hochhausviertel, das rund 6.000 Menschen Wohnraum bietet, das Gewerbegebiet „Am Hemel“ und zu alledem noch reichlich Natur: Das botanisch deutschlandweit bedeutende Naturschutzgebiet „Großer Sand“ und Teile des Lennebergwaldes, des größten zusammenhängenden Waldgebietes in Rheinhessen. Trotz oder gerade wegen seiner Vielfältigkeit ist Gonsenheim reich an traditionellem Vereinsleben und modernen Festen und hat innerhalb von Mainz, ebenso wie viele der Nachbarvororte, eine eigene und ausgeprägte Identität.

Hartenberg-Münchfeld (umgangssprachlich: Hamü) ist ein Stadtteil von Mainz mit etwa 15.000 Einwohnern. Die Einwohnerstruktur ist mehrheitlich durch junge Familien und Studenten geprägt. Hartenberg-Münchfeld ist bekannt durch das Bruchwegstadion von Mainz 05, das Landesrundfunkhaus des SWR für Rheinland-Pfalz, die frühere Landeszentralbank Rheinland-Pfalz/Saarland, das Systemhaus Aareon, ein großes Berufsschulzentrum, das Kulturzentrum Alte Patrone mit Künstlerateliers, Restaurant und Biergarten. Im in Bahnhofsnähe gelegenen „Binger Schlag“ genannten Gebiet des Ortsteils befinden sich das Taubertsberg-Schwimmbad und das Peter-Cornelius-Konservatorium. Bekannte Persönlichkeiten sind der Nobelpreisträger Paul Josef Crutzen und die Modeschöpferin Anja Gockel, die ihr Modeatelier in der Alten Patrone hat.



Der Straßenname „Am Judensand“ im Ortsteil Hartenberg deutet auf die Verwendung von Teilen des späteren Ortsgebietes im Mittelalter hin. Hier befanden sich Begräbnisstätten der jüdischen Gemeinde. Bis heute ist der alte jüdische Friedhof an der Grenze vom Hartenberg-Münchfeld zur Neustadt erhalten geblieben; der älteste Grabstein datiert bis in das 11. Jahrhundert zurück. Auch der Gedenkstein von Gerschom ben Jehuda der 1028 oder 1040 starb befindet sich dort. Aufgrund der Bedeutung von Mainz als Festungsstadt hatte auch der „Hartenberg“ eine militärische Funktion. Beim Ausbau der Neustadt wurde eine neue Umwallung um diese, der Rheingauwall, errichtet. Er wurde in neupreußischer Befestigungsmanier erbaut und schloss Teile des heutigen Ortsteils ein. Mehrere Forts sind teilweise erhalten, so das „Fort Hauptstein“ und das „Cavalier Prinz Holstein“. Bei der Erweiterung des Südwestrundfunks wurden Teile des Gonsenheimer Tors bei Ausschachtungsarbeiten wiederentdeckt. Die Teile wurden geborgen und nahe dem Fundort wiederhergestellt. 1928 wurde das „Bruchwegstadion“ angelegt. Zu Beginn der 60er und in den 70er Jahren wurde auf dem Hartenberg und im Münchfeld massiv gebaut und Wohnraum geschaffen um die prekäre Wohnraumnot der Nachkriegszeit in der Mainzer Innenstadt zu beheben.

Mainz-Hechtsheim ist einer von 15 Stadtteilen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz.



Am 17. Mai 808 wurde Hehhidesheim erstmals schriftlich durch das Kloster Fulda erwähnt. Es dürfte wie andere „-heim“-Orte in Rheinhessen aber schon früher entstanden sein. In den folgenden Jahrhunderten ändert sich der Name mehrmals, über Hehedesheim (1100), Hechesheim (1261), Hexheim (1262), Hechdensheim (1274), Hechisheim (1280), Heckesheim (1303), Hegsheim (1485) und im Jahre 1650 schließlich wird Hechtsheim daraus.

Mainz-Laubenheim ist ein direkt am Rhein gelegener Stadtteil von Mainz. Wie viele andere Mainzer Stadtteile geht die Gründung von Laubenheim auf die Zeit der Franken zurück. 773 wird Laubenheim im Codex Eberhardi[1] zum ersten Mal noch in einer älteren Namensform als Nubenheim erwähnt. Nach fast 1200jähriger Unabhängigkeit wurde der Ort 1969 zu Mainz eingemeindet. Laubenheim gehört mit Weisenau und Ebersheim zu den südlicheren Stadtteilen und zu den drei noch weinbautreibenden Stadtteilen von Mainz.



Die archäologisch fassbare Geschichte von Laubenheim beginnt mit Einzelfunden aus der jüngeren und späten Jungsteinzeit, die entweder im Laubenheimer Grund oder direkt im Rhein bei Laubenheim gemacht wurden. In den Karpfenwiesen südlich von Laubenheim wurde in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts ein Menhir aus dieser Zeit entdeckt. Aus der Späten Bronzezeit (Urnenfelderzeit, ca. 1200 bis 750 v. Chr.) ist erstmals eine Siedlungsstelle auf dem Abbaugebiet der Portlandwerke nachgewiesen. In der so genannten Älteren Eisen- oder Hallstattzeit, als es im gesamten heutigen Stadtgebiet von Mainz zu intensiven Siedlungsaktivitäten kam, existierte am rheinseitigen Hang eine größere Siedlung an der Gemarkungsgrenze zwischen Weisenau und Laubenheim. In diese Zeit datieren auch mehrere Gräber auf Laubenheimer Gebiet. Bis zu Beginn der Römerzeit scheint es in Laubenheim keine Siedlung oder Einzelgehöftgruppen mehr gegeben zu haben.

Mainz-Lerchenberg ist der jüngste und neu entstandene Stadtteil von Mainz. Lerchenberg gilt als die so genannte „Jubiläumssiedlung“, da es zur 2000-Jahr-Feier im Jahr 1962 gegründet wurde. Dadurch konnte das seit Kriegsende drückende Wohnraumproblem von Mainz gerade für junge Familien deutlich gemildert werden. Weit über die Stadtgrenze von Mainz hinaus ist der Lerchenberg durch das ZDF-Sendezentrum bekannt geworden.



Der Stadtteil Mainz-Lerchenberg liegt auf einer Anhöhe oberhalb der „Draiser Senke“ und westlich der Mainzer Innenstadt und dem Rhein. Zu Rheinhessen hin wird der Stadtteil von dem Ober-Olmer-Wald begrenzt. Die naheliegenden rheinhessischen Ortschaften sind Essenheim, Ober-Olm und Klein-Winternheim. Die nächstgelegenen Mainzer Stadtteile sind Drais und Marienborn.

Mainz-Marienborn ist einer von 15 Stadtteilen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Eingemeindung fand am 8. Juni 1969 statt



Nachdem bereits früh eine gut ausgebaute römische Straße nach Gallien nebst römischen Villen existierte, wurden erst im 10. Jahrhundert größere Rodungen getätigt, um Siedlungen anzulegen. Erzbischof Willigis (ca. 940-1011), Erbauer des Doms und der Stephanskirche in Mainz, ließ in Marienborn eine Kapelle errichten, die ab 1317 Ziel von Wallfahrern wurde. Das Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ stammt aus der Zeit um 1420/30. Frühe überlieferte Namen von Marienborn sind Brunnon, Burne und Born (mhd. „Quelle“). Mitte der 17. Jahrhundert wird zum ersten Mal der Name Mariäborn, 1685 Marienborn genannt.

Mombach ist der nordwestlichste Stadtteil der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Der Ort mit heute knapp 13.000 Einwohnern entwickelte sich durch die Industrialisierung zur Mitte des 19. Jahrhundert zu einer wohlhabenden Industriegemeinde im Großherzogtum Hessen, die im Jahr 1907 von der Stadt Mainz eingemeindet wurde. Seit der Rezession in den 1970er Jahren und den damit verbundenen Werksschließungen durchläuft Mombach einen Strukturwandel zum Wohn- und Gewerbestandort. Mombach ist direkt über Mainz oder über die Autobahn A 643 aus allen Richtungen, Anschlussstelle Mainz-Mombach oder Mainz-Gonsenheim, zu erreichen. Für Erholungssuchende liegt das Naturschutzgebiet Mainzer Sand und der Lennebergwald direkt vor der Haustür. Das Mombacher Rheinufer mit seinem Naturschutzgebiet und den vielen Wassersportvereinen ergänzt das Erholungsangebot.



Mombach liegt im zurückgewichenen Ufervorland links des Rheins im Mainzer Becken und damit am

Die Mainzer Neustadt ist ein innerstädtischer Stadtteil von Mainz, der Landeshauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Er liegt nordwestlich der Altstadt, jenseits der breiten Kaiserstraße. Charakteristisch sind die vielen Plätze und verkehrsberuhigten Straßen, die Kneipen und Cafés, die kleinen Geschäfte, die türkischen Straßenhändler und kleinere Handwerksbetriebe. Die Neustadt lebt von ihrer bunten Mischung aus alteingesessenen Mainzer, neu Hinzugezogenen, ausländischen Einwohnern und vielen jungen Studierenden.



Die Idee zu einer Ausdehnung der Stadt Mainz in das mit improvisierten Bauten durchsetzte Gartenfeld hatte es schon lange gegeben. Am 4. April 1866 entschied sich der Stadtrat unter mehreren konkurrierenden Planungen für einen Entwurf von Eduard Kreyßig. Die Realisierung musste bis nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 warten.

Der Ortsbezirk Oberstadt umfasst im Wesentlichen die Teile der Stadt Mainz, die nach der ersten nordwestlichen Stadterweiterung der 1870er Jahre nun im Süden und Südwesten der (damaligen) Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurden. Das so entstandene neue Wohngebiet hat einen völlig anderen Charakter als die Neustadt: hier dominieren aufgelockerte, von Grün durchzogene Siedlungen. Im zweiten Weltkrieg erlitt dieser Bereich deutlich weniger Zerstörungen als Alt- und Neustadt, so dass man überall Bauten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts findet. Der Stadtbezirk als Verwaltungseinheit entstand erst 1989 durch die Aufteilung des ehemaligen Bezirks Innenstadt in Oberstadt, Neustadt, Altstadt und Hartenberg-Münchfeld.



Der nördlichste Punkt der Oberstadt ist auf dem Alicenplatz, wo die Neustadt von Nordwesten, die Altstadt von Nordosten und die Oberstadt von Süden her aufeinandertreffen. Die Alicenstraße geht es bergauf nach Südsüdost; im Westen sieht man hinab auf die Bahngeleise, die vom Mainzer Eisenbahntunnel aufgenommen werden. Im Osten befindet sich die Altstadt. Über die Terrassenstraße geht es nach Südosten; rechts blickt man hinauf zum Kästrich, links hinab zur Altstadt. Ein kurzes Stück geht es auf der Drususstraße nach Nordosten, dann weiter nach Osten zwischen Mathildenstraße und Breidenbacherstraße. Die Grenze verläuft jetzt bergauf durch die Grundstücke nach Süden, im Osten die zur Altstadt gehörende Gaustraße, im Westen die Mathildenstraße. Am Gautor überquert die Grenze die Straße und geht über den Eisgrubweg nach Osten, die Altstadt im Norden. Um die Zitadelle oberhalb der Bahnlinie folgt die Grenze dieser bis zum Rhein, und dort ein kleines Stück bis zur Grenze von Mainz-Weisenau.

Weisenau ist ein Stadtteil im Südosten von Mainz mit etwas über 10.000 Einwohnern. Die Geschichte des 1930 eingemeindeten Stadtteils reicht bis in das 6. Jahrtausend v. Chr. zurück. Besonders in der Römerzeit war Weisenau ein wichtiger Militär- und Handwerksstandort vor den Toren des römischen Mogontiacums. Nach dem 2. Weltkrieg siedelten sich verschiedene, heute nur noch in geringem Umfang dort vertretene, Großunternehmen in Mainz-Weisenau an, unter anderem IBM.



In Weisenau bestand ein römisches Militärlager mit Hilfstruppen (Auxiliarlager) für das Legionslager auf dem Kästrich (von lateinisch castrum = Lager) in Mainz. Das Militär in Mainz wurde mit einer von Finthen kommenden Wasserleitung versorgt, während Weisenau das Wasser aus natürlichen Quellen und Bächen schöpfte. Kurzzeitig war das Weisenauer Lager auch mit mindestens einer Legion belegt. Das Auxiliarlager wurde Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. aufgegeben, zurück blieben die keltische Bevölkerung, die schon eine Siedlung vor der römischen Besetzung dort hatte, und römische Handwerker, besonders Töpfer, die dort mehrere Töpfereien in fast industriellem Maßstab betrieben. Nach dem Zusammenbruch des Limes wurde Mainz und damit auch Weisenau wieder Frontlinie. Mainz war und wurde befestigt, Weisenau war und blieb eine kleine romanisierte keltische Siedlung außerhalb von Mainz.

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